„YUKON- WINTER MAGIC“ FOTOREISE Gästefeedback

Bereits ist es über eine Woche her, seit ich nach Hause gekommen bin. Ich denke ständig über die vergangene Zeit im Yukon nach! Ich erzähle meinen Bekannten und Freunden, wo ich war und was ich alles erlebt habe.

Ich wollte mich nochmals so sehr für eure Gastfreundschaft und die gute Bewirtung bei euch bedanken. Ich wusste, dass ich eine so großartige Zeit hatte, aber ehrlich gesagt, wusste ich nicht, wie sehr es wirkte, bis ich zu Hause ankam.

Als Erstes fiel mir auf, wie unglaublich hell Kunstlicht ist. Ich benutzte nur meine Salzlampe als Lichtquelle für ein paar Tage, weil alles überwältigend hell war, es tat meinen Augen weh und ließ mich so müde werden. Ich war drauf und dran drinnen eine Sonnenbrille zu tragen! Verrückt, wie schon 12 Tage einen solchen Unterschied im Empfinden machen können. Ich vermisse auch das Heulen der Huskies, die Gemütlichkeit am Holzofen und draussen am offenen Feuer und das langsamere «Ticken», im abgeschiedenen Leben. Es sind einfach zu viele Leute hier, so viel Lärm, Lichtverschmutzung, Autos…. Ich habe mein ganzes Leben nur in Großstädten gelebt, es war wirklich eine sehr aufregende Erfahrung, unter ganz anderen Bedingungen zu leben. Ich bin so dankbar, dass ich dies erleben durfte, und dies alles dank euch beiden!

Ich bin daran meine vielen Fotos von dieser Tour zu bearbeiten, was wahrscheinlich noch länger dauern wird. Ich fing an, mit den Nik-Filtern herumzuspielen und bin erstaunnt – wie konnte ich vorher ohne leben?! Danke, dass du, Beat, mich darauf aufmerksam gemacht hast.

Ich wusste, dass der fotografische Teil der Reise großartig sein würde, und das war er auch, aber ich weiss jetzt, für mich war diese Reise viel mehr als nur Fotografie. Es ging darum, im Moment achtsamer und präsenter zu sein. Hier und jetzt zu sein, sich die Zeit zu nehmen, den Geräuschen der Natur zuzuhören. Mein Lieblingsmoment bzw. -highlight der gesamten Reise: Die Nacht am Kathleen Lake, in der Dunkelheit, die Sterne beobachten, während ich den Geräuschen des Eises lauschte. Dies war einfach unwirklich. Etwas, das ich noch nie zuvor erlebt hatte, und es war nur zum Staunnen. Ich habe auch gelernt, wie erfrischend und entgiftend es ist, fast ohne Internet und damit verbundene Ablenkungen zu sein. Es fühlte sich sehr gut an, nicht Online zu sein und mehr im Moment zu verweilen.

Entschuldigt für die lange E-Mail, ich will nur meine Gedanken teilen und meine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen! Ich habe so viel mehr Wertschätzung für das Leben und unseren Planeten, dass es mehr bitter als süß ist, wieder in der Stadt zu sein. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Vancouver sehr, vor allem wegen der Natur und wie nah alles ist, aber gleichzeitig erkenne ich mehr von den Nachteilen des Stadtlebens jetzt.

Ich hoffe, dass ich zurückkommen und euch beide in naher Zukunft wieder besuchen kann!

Nochmals vielen Dank für ein tolles Erlebnis. Ich werde es nie vergessen.

Pauline, (27 Jahre, aus Vancouver)                    (Fotos Februar 2019 Beat Glanzmann)

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